Verzweifelte Anwohner, verwüstete Natur, Urlauber in Panik: Zum ersten Mal seit Menschengedenken stehen Teneriffa, Gran Canaria, Gomera und La Palma gleichzeitig in Flammen.
Las Palmas/Santa Cruz – Die Brandkatastrophe auf den kanarischen Inseln nimmt immer größere Ausmaße an. Inzwischen melden die Behörden Feuer auf Gran Canaria, Teneriffa, Gomera und auch auf La Palma. Nach Angaben von Einheimischen ist es das erste Mal, dass Großbrände auf allen vier Inseln zur gleichen Zeit wüten.
Teneriffa ist die am schlimmsten betroffene Insel. 8800 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen, rund 15.000 Hektar Land sind verwüstet und 900 Häuser zerstört. Der Nationalpark rund um den Vulkan Teide – mit 3718 Metern Spaniens höchster Berg – wurde von den Flammen verschont.
Südeuropa leidet derzeit unter einer Hitzewelle. In Ländern rund um das Mittelmeer wüten Waldbrände, zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Der ADAC holte in der vergangenen Woche 150 deutsche Touristen aus der italienischen Ferienregion Apulien zurück, wo ebenfalls schwere Feuer gewütet hatten.
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